Mittelalterlicher Minnesängerwettstreit auf der Burg Falkenstein
Sieben Minnesänger begeisterten die Zuhörer
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Falkenstein. (kh) Der erstmals durchgeführte Minnesängerwettstreit verbuchte am Samstag eine tolle Premiere und einen großartigen Erfolg. Der malerische Burginnenhof mit seinen Felsen und Arkaden gewährleistete für die Veranstaltung, bei der Marktvogt Thomas Dengler als Schirmherr fungierte, eine ideale historische Kulisse. Sieben Interpreten in farbenprächtigen Kostümen buhlten mit ihren Liedern um die Gunst von Burgvogtin Ulrike Dillitzer. Sie krönte als Sieger des Wettbewerbs Frank Wunderlich, alias „Franz von Oberburg".
Bei den abgegebenen Stimmzetteln des Publikums hatte Marcus van Langen, alias „Der ewige Spielmann“ knapp die Nase vorn. Begleitet wurden die Darbietungen von einer Gruppe von Spielleuten mit unterschiedlichen Instrumenten. Am Nachmittag schloss Petrus zum Glück seine Regenschleusen, so dass die Veranstaltung wunschgemäß im Burginnenhof durchgeführt werden konnte. Die einzigen Wermutstropfen bildeten die kühlen Temperaturen sowie das beschämend geringe Interesse seitens der Einheimischen. Die rund 300 Sitzplätze auf der Zuschauertribüne wurden mehrheitlich von auswärtigen Besuchern eingenommen, die teilweise sogar große Anfahrtswege nicht gescheut hatten.
Nach einem Fanfarensignal des Herolds ergriff der Marktvogt Thomas Dengler das Wort. „Edle Damen, stolze Ritter, liebe Gäste aus nah und fern, seid gegrüßt! Ich bin natürlich sehr stolz, Ihnen mit dem erstmaligen Minnesängerwettstreit ein außergewöhnliches Ereignis ankündigen zu können. Sänger und Spielleute sind nach Falkenstein gekommen, um uns die Zeit des Mittelalters in prächtigen Kostümen und Liedern zu veranschaulichen. Die Epoche wurde geprägt von höfischem Glanz, von Anbetung und Hingabe an das weibliche Geschlecht sowie hohen ritterlichen Tugenden. Die sieben Sänger werden nunmehr mit ihren Liedern um die Gunst von Burgvogtin Ulrike Dillitzer buhlen“.
Ihr galt der dick unterstrichene Dank des Sprechers für das Zustandekommen der Veranstaltung. Ein weiterer Dank galt der Brauerei Thurn und Taxis, der Mittelalterzeitschrift „Karfunkel“ sowie anderen Sponsoren für die finanzielle Unterstützung.
Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie in der Donau-Post vom Dienstag, 7. Juni.