1. EUROPÄISCHES MINNESANG-FESTIVAL
"Her keiser sît ir willekomen"
zum 800. Jubiläum der Kaiserkrönung von Otto IV
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Braunschweig 15. bis 18. Oktober 2009

Davide Di Giannantonio
European Trobador 2009 Davide Di Giannantonio
Braunschweig erinnert zum 800-jährigen Krönungsjubiläum von Kaiser Otto IV. im Jahr an die große Tradition des Minnesangs. Kaiser Otto, aufgewachsen unter Troubadouren am Hofe seines Onkels Richard Löwenherz und ein Förderer der Künste, wurde im Oktobober durch Auftritte von Sängern und Musikanten aus ganz Europa geehrt. Höhepunkte waren neben dem Europäischen Minnesänger-Wettstreit die Konzerte von Karmina, Les Derniers Trouvères und Flor Enversa. Als krönendes Finale gab es ein Meisterkonzert mit  John Potter im Braunschweiger Dom.
John Potter
John Potter: Meisterkonzert im Dom St. Blasii

Logo Braunschweig Das Minnesang-Festival begann im Sommer mit einem herrlichen Eröffnungs-Wochenende mit dem Wettbewerb "Minne meets" und deutschen Mittelalterkünstlern, sowie einer fulminanten Feuerschau. Im Herbst folgten nun Auftritte mit namhaften Künstlern aus Frankreich, England, Österreich, Tschechien, Italien, der Schweiz und Deutschland.
Veranstalter war das Stadtmarketing Braunschweig, die künstlerische Leitung lag bei Dr. Lothar Jahn, der seit Jahren Veranstaltungen mit historischem Bezug vom Kaiserfest Fritzlar übers Falkensteiner Minneturnier bis hin zum deutschlandweiten Minnesänger-Wettstreit konzipiert.
>> Die CD zum Festival erschien im Verlag der Spielleute.
>> CD-Kritik vom österreichischen Mittelaltermagazin huscarl.at hier.
>> Die Fotos sind von Anne-Marie König, vielen Dank für die Erlaubnis zur Verwendung!

Karsten Wolfewicz: Der Minnesänger und der Kaiser
Do 15.10., 20 Uhr, Vortrag und Konzert im Altstadtrathaus

Karsten WolfewiczDer Rezitator, Sänger und Multi-Instrumentalist Karsten Wolfewicz war jahrelang einer der Köpfe der Veranstaltung “geteiltez spîl” auf der Wartburg, die an den legendären Sängerkrieg erinnern sollte. Mit seiner Gruppe Anno Domini spielte er in den Neunziger Jahren ein richtungsweisendes Album über die “Stauferzeit” ein. Mit dem Ensemble Oni Wytars entwickelte er eine musikalisch-literarische Hommage an Kaiser Friedrich II, die auch als CD im Verlag der Spielleute erschien und in zahlreichen Auftritten in ganz Deutschland gezeigt wurde. Beim Mittelalter-Festival “Montalbâne” in Freiburg/Unstruth überzeugte er 2006 mit enem Vortrag zu Leben und Werk Walthers von der Vogelweide, der auch im Kloster Morschen beim nordhessischen Kultursommer am Vorabend des Minnesänger-Wettstreits 2007 gezeigt wurde. 

In Braunschweig untersuchte er nun die Hintergründe der Beziehung zwischen Walther von der Vogelweide und dem Welfenkaiser Otto IV.: Er überzeugte mit einer faszinierenden Innenschau der Geschichte, versetzte sich und das Publikum in die handelnden Personen und die dramatischen Geschehnisse Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts hinein. Dazu spielte er diverse mittelalterliche Instrumente und entbot Walthers Kaisergruß "Her keiser - sît ir willekomen", der auch als Motto des Festivals dient.


Karmína: Dy mynne ist gut
Fr 16.10., 19 Uhr, Konzert im Altstadtrathaus
 
KarminaDie tschechische Gruppe Karmína wurde Anfang der Neunziger Jahre als Vokal- und Instrumental-Ensemble in Prag gegründet. Die meisten Mitglieder sind Absolventen des Prager Konservatoriums, viele davon sind auch als Solisten und Musiklehrer aktiv und haben Preise gewonnen. Das Hauptinteresse aller Mitwirkenden liegt in der Interpretation historischer Tschechischer Musik, vom säkularen Volkslied über Tänze bis hin zur geistlichen Musik. Zu diesem Zweck wurden viele Instrumente der unterschiedlichen Epochen erlernt und stilgerecht eingesetzt. Dabei entstanden zahlreiche CDs, es gab Tourneen durch Europa, Kanada, die USA, Afrika und Japan. Der künstlerische Leiter ist Miroslav Sekác (geb. 1951). Das Ensemble widmet sich seit einigen Jahren verstärkt dem Minne- und Trobadorgesang. In Braunschweig zeigten das "Mittelalter-Orchester" beide Seiten seines Könnens. Im ersten Teil standen Trobador- und Minneklänge aus Frankreich, Spanien und Deutschland im Mittelpunkt der raffinierten Arrangements, im zweiten Teil gab es zupackende spätmittelalterliche Musik aus Tschechien.
>> Video mit Karmina aus dem Altstadtrathaus hier (Anne König).
 
Les Derniers Trouvères: L'amour et la vie
Fr 16.10., 21 Uhr, Konzert im Altstadtrathaus

Les Derniers TrouveresLes Derniers Trouvères aus Paris ziehen durch Frankreich und Europa. Die Gruppe wird geleitet von der Sängerin Marie Milliflore, die das Ensemble 1992 gemeinsam mit dem Lautenspieler Roland Deniaud gründete. Zum Klang der Fidel, der Mandora, des Dudelsackes oder der Harfe singen sie, was Barden, Trobadors, Trouvères und Minnesänger sangen und erzählten, mit Übertragungen ins heutige Französisch, um vom Publikum verstanden zu werden und die direkte Verbindung von Text und Musik erfahrbar zu machen.  Die Liedtexte werden meist von Florian Lacour und Roland Deniaud, zwei Mediaevisten, übertragen und nachgedichtet. Die Trouvères wählen eine expressive, vitale und theatralische Darstellungsweise, punktgenau, frech und äußerst charmant, mit zupackenden Refrains in herrlichem Chorgesang, die schon an Popmusik erinnern.

>> Video der Derniers Trouvères aus dem Altstadtrathaus hier (Anne König).


Flor Enversa: L'art des troubadours
Sa 17.10., 15 Uhr, Konzert im Dom St. Blasii
 
Flor EnversaDie französische Gruppe Flor Enversa (benannt nach einem Lied des Trobadors Raimbaut d'Aurenga) möchte die feierliche und poetische Atmosphäre an den Höfen Südfrankreichs im 12. und 13. Jh. wiederbeleben. Sie singt von der Liebe, der Freude und dem Leid in der alten Sprache “langue d’oc” zu tieftraurigen und subtilen Melodien, die in Frankreich in erfreulich großer Zahl überliefert wurden. In Trio-Besetzung bringen Domitille Vigneron (Fidel, Gesang), Olivier Féraud (diverse Saiteninstrumente, Gesang) und Thierry Cornillon (Gesang, Psalter und Flöten) die einstimmig überlieferten Lieder in improvisatorisch entwickelten Arrangements neu zum Klingen. Ihre zurückhaltenden Interpretationen bestechen durch Hingabe und Innigkeit. Ihr Konzert im Dom vor beeindruckender Kulisse im leichten Nachmittagssonnenschein war ein Moment der Kontemplation, wie ein Gruß aus längst vergang'ner Zeit. Zum Schluss begeisterten sie mit einer tänzerischen Version des Klassikers "Kalenda Maya" im raffinierten Arrangement.

>> Video mit Flor Enversa aus dem Dom (Anne König).

Der 1. Europäische Minnesänger-Wettstreit
Sa 17.10., 20 Uhr, St. Martini
 
Die größte Veranstaltung des Festivals war der erste Europäische Minnesänger-Wettstreit, bei dem der "European Trobador 2009" gekürt wurde. 500 Zuschauer lauschten gebannt sieben Sangeskünstlern aus ganz Europa, bis schließlich der Sieger feststand: Sein Name ist Davide Di Giannantonio aus Italien. Der Publikumspreis ging an Marián Krejcík aus Tschechien. 

Reinhold Schmidt
Der Europäische Minnesänger-Wettstreit lud ein zu einer Zeitreise ins 13. Jahrhundert: Die Braunschweiger feiern ihren Kaiser (Reinhold Schmidt, Foto links), der nach dem langen Streit um die Krone endlich fest im Sattel sitzt, mit einem großen Sängerstreit in der Kirche St. Martini, die Ottos Vater Heinrich, der Löwe, erbauen ließ. Dagmar JahnEmpfangen wurden der Kaiser und die Sänger durch Walther von der Vogelweides Kaisergruß - zunächst durch die Sängerin Dagmar Jahn (Foto rechts) feierlich von der Empore im strahlenden Sopran angestimmt, dann von Walther-Darsteller Frank Wunderlich mit großem Chor fortgeführt. Kaiser Otto nahm die Huldigung dankbar und mit Rührung entgegen.

Folgende Teilnehmer waren nach Braunschweig gereist: Thierry Cornillon aus Südfrankreich, der mit ganz zurückhaltenden Liedern in okzitanischer Sprache überzeugte, und Christoph Mächler aus der Schweiz, der vor allem mit der A-cappella-Version von Walthers "Ich saz uf eime steine" beeindruckte. Als Meister der Minneklage entpuppte sich der Österreicher Thomas Schallaböck, der zwischendurch aber auch ein Tänzchen hinlegte. Zupackend, in Begleitung seiner Spielleute "Derniers Trouvères", ging Francois Borcheix an seine Lieder heran, er spielte seine Stärken als Chanson-Sänger gekonnt aus. Der deutsche Teilnehmer Holger Schäfer ging in die Extreme: Eine bestürzend traurige Wehklage Morungens konterkarierte er mit einem Mailied von Neidhart zum Mitsingen.

Davide Di Giannantonio eroberte das Herz der edlen Beatrix mit einem tieftraurigen Minnelied aus weiblicher Feder: Es war das berühmte "A chantar" der Beatriz de Dia. Auch er setzte bei seinem zweiten Auftritt einen völlig anderen Akzent: von der internationalen Spielleuteschar schwungvoll begleitet, bot er harsche Kritik an der kirchlichen Obrigkeit in mitreißend tänzerischem Gewand mit "Licet eger" aus der Liedersammlung "Carmina Burana" dar. Aus der selben Sammlung stammte das erste Minnelied des Publikumssiegers Marián Krejcik: Mit beeindruckendem Bassbariton stimmte er "Dulce solum", die bittere Klage an Frau Venus an, die dem Sänger jede Lebensfreude nahm. Etwas leichter wirkte das Blondel-Lied "Se savoient", das noch Hoffnung auf Erfüllung der Liebe ließ - hier setzte er einen gekonnten Akzent, in dem er schmachtend den Henker Stempfel (Bernd Bonnet) ansang, der in direkter Nähe der Sänger auf Fehlverhalten der Kandidaten wartete.

Dazu befugt war er durch die edlen Herren bei Hofe, die von der Balustrade aus zusammen mit dem kaiserlichen Paar das Geschehen kommentierten: der
sängerkriegs-geschulten Landgraf Hermann von Thüringen (Peter Will) und seinen Begleitern Walther von der Vogelweide (Frank Wunderlich) und Wolfram von Eschenbach (Hans Hegner).  In ihren Dialogen wurden auch die geschichtlichen Hintergründe der Lieder und der Wirkungszeit Ottos verdeutlicht.

Dafür gab es am Ende viel Applaus - für die Sänger und Instrumentalisten genauso wie für Hofstaat und Henker.  Das Publikum zeigte sich sichtlich beeindruckt von der lebendigen Präsentationsform.

Alle Sänger
v.l.: Dr. Lothar Jahn (Künstlerischer Leiter), Gerda Weinreich, Peter Krafft, Ursel Peters, Claudia Heidl
und die sieben Sänger des Wettbewerbs Francois Borcheix, Thomas Schallaböck, Thierry Cornillon,
Holger Schäfer, Christoph Mächler, Marián Krejcík und Davide di Giannantonio.


>> Ausführliche Informationen zu allen Sängern finden sich 
hier.
>> Eine eindrucksvolle Fotoschau von Anne-Marie König findet sich hier.
>> Ein Video zum Minnesang-Festival findet sich auf der Seite der Stadt Braunschweig hier.
>> Rückblick auf das Eröffnungswochenende des Europäischen Minnesang-Festivals im Sommer 2009 hier.
>> Videos mit den beiden Siegern:
Davide di Giannantonio "Licet eger"
 (Anne König)
Marian Krejcik "Dulce solum" (Anne König)

"Trobadors und Minnesänger": Vortragskonzert mit Knud Seckel
So 18.10., 11 Uhr, Altstadtrathaus  

Knud SeckelSeit 1986 beschäftigt sich Knud Seckel intensiv mit Früher Musik. Er studierte Romanistik, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft in Heidelberg. Er ist Mitbegründer der Formation "Wildwuchs" im Jahre 1991 und des "Ensemble Trecento" im Jahre 1994. Im gleichen Jahr beginnt die Mitwirkung bei der Gruppe "Wünnespil", die 2001 endet. Seit 2001 tritt er als Minnesänger und Erzähler auf und ist seit 2002 Leiter des Ensembles "Minnesangs Frühling". 2007 (Spangenberg) und 2009 (Burg Trifels) wurde er Doppelsieger beim Minnesänger-Wettstreit, präsentiert von Karfunkel und www.minnesang.com, 2008 gewann er das Falkensteiner Minneturnier. Seit 2008 ist er mit einer abendfüllenden Interpretation des Nibelungen-Liedes auf Tournee. In Braunschweig zeigte er kompetent und sehr nachvollziehbar die Bezüge zwischen der Musik der Trobadors und der Minnesänger auf - vom allerersten Troubadour, Ottos Ur-Ur-Großvater Wilhelm IX. von Aquitanien, bis hin zu Oswald von Wolkenstein.  Er wurde musikalisch begleitet von Susanne Seckel, die auf diversen Flöten brillierte.

>> Video mit Knud und Susanne Seckel: "Quan la seson renovele/Alse die vogelle".



Britischer Startenor: John Potter im Dom
So 18.10., 14 Uhr, Meisterkonzert im Dom St. Blasii

Zum Abschluss des Festivals gab es ein grandioses Meisterkonzert im Dom: Der britische Tenor John Potter sorgte für eine geradezu mystische Atmosphäre, als er unverstärkt in den gigantischen Räumlichkeiten Lieder aus Ottos Zeit sang, die das Dreieck Frankreich - England - Deutschland miteinander verbanden. Seine stimmliche Brillanz verband sich mit den zarten Harfentönen der einfallsreich und stilsicher musizierenden Begleiterin Jan Walters.

John PotterDie hall-reiche Akustik kam vor allem den sakralen Stücken und den unendlich traurigen Troubadour- und Minneliedern entgegen, die fast weltentrückt im gedehnten Tempo vorgetragen wurden. Dabei ließen sich auch interessante Interpretationsvergleiche machen: Hatte Davide di Giannantonio das kirchenkritische "Licet eger" aus den Carmina Burana frech-satirisch vorgetragen, so wurde es in Potters verinnerlichter Version zum Appell an die Kirchenoberen, zur klösterlichen Demut zurückzukehren.

Meisterhaft war die Interpretation eines der ergreifendsten Trobadorlieder überhaupt: Gace Brulés "Biaus m’est estez" brauchte den Vergleich mit der legendären Version von Thomas Binkleys Studio für Frühe Musik aus den 60er Jahren nicht zu scheuen. Des Minnesängers Absicht, aus echtem Leid unendliche Schönheit zu kreieren, wurde hier gleichsam schmerzhaft wie beglückend nachvollziehbar. Gut gewählt war auch die Hommage an Richard Löwenherz, an dessen Hof Otto IV. einst den Sang kennen und lieben gelernt hatte: Sein Klagelied über die Gefangenschaft auf Burg Trifels gehört zu den betörendsten Werken des hohen Mittelalters.

Potter und Walters, die zu Anfang und Ende singend und spielend den Dom durchwanderten und dabei den Raum auf vielfältige Weise zum Klingen brachten, setzten am Ende noch einen anrührenden Akzent: Eine Improvisation aus Walther-Fragmenten, die mit dem berühmtem Palästinalied begonnen hatte, klang aus mit dem Kaisergruß, der auch als Motto des gesamten Festivals gedient hatte. So stand am Schluss des Konzertes wie auch der gesamten Veranstaltungsreihe noch einmal jenes "Her keiser, sît ir willekomen", das am Vorabend aus vielen Kehlen in St. Martini erklungen war, das schon im Sommer auf dem Domplatz von Dagmar Jahn mit klarem Sopran zur beeindruckenden Feuerschau gesungen worden war und auch den Vortrag von Karsten Wolfewicz als roter Faden durchzogen hatte. Ja, dieser Kaiser war nach 800 Jahren wieder hochwillkommen in der Löwenstadt und viele waren dankbar, für den kulturellen Funken, den er neu entfacht hatte.

Walters und Potter

Das Publikum, das aus ganz Deutschland nach Braunschweig gekommen war, bedankte sich deshalb mit viel Applaus. Das gesamte Festival mit seinen durchweg gut besuchten Konzerten und vielen intensiven Momenten erfuhr eine erfreulich interessierte und warmherzige Aufnahme.

>> Video mit John Potter und Jan Walters "El tens diver quant vei palir" aus dem Dom hier (Anne König)
>> John Potter Website (mit Gesangsaufnahmen).




Der künstlerische Leiter des Minnesang-Festivals: Dr. Lothar Jahn

Geleitet und vorbereitet wurde die Veranstaltung von dem Hofgeismarer Musiker, Autor, Komponisten und Kulturmanager Dr. Lothar Jahn.  Lothar Jahn brachte die unterschiedlichen Musikerpersönlichkeiten zusammen, erarbeitete gemeinsam mit den Beteiligten und in enger Abstimmung mit der Braunschweiger Stadtmarketing GmbH das Programm des Europäischen Minnesang-Festivals. 

Dr. Lothar JahnDer promovierte Musikwissenschaftler Dr. Lothar Jahn wurde 1957 geboren und lebt in Hofgeimsar. Er entwickelt seit vielen Jahren Stücke und Szenenfolgen, die historische und zeitkritische Stoffe mit dramaturgisch passender Musik verbinden. Er leitet seit 2005 den großen Minnesänger-Wettstreit von Karfunkel und Minnesang.com. Lothar Jahn vermittelt und organisiert Konzerte und Feste. Seine Liebe gilt der rein akustisch vorgetragenen Musik ohne technische Verstärkung.

Er leitet das nordhessische Musiktheater Dingo, für das er viele Stücke schrieb, u.a. das erfolgreich Mysterienspiel „Elisabeth: Keine wie wir“, das 2007 seine Premiere zum 800. Geburtstag von Elisabeth von Thüringen in der Marburger Elisabethkirche feierte. Lothar Jahn ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Beim Sängerwettstreit spielte er selbst auch als Musikant auf diversen Saiteninstrumenten mit und leitete die Darbietungen des Spielleute-Ensembles mit Musikern aus ganz Europa
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>> Kontakt zum Künstlerischen Leiter: Dr. Lothar Jahn, Guderoder Weg 6, 34369 Hofgeismar, 05671-825355, E-Mail schreiben.

Die CD zum Festival kann bestellt werden beim Verlag der Spielleute, bei www.minnesang.com und beim Stadtmarketing Braunschweig.
"Minnesang in höchster Vollendung" - so lobte das Mittelaltermagazin huscarl aus Österreich das Album. Die gesamte CD-Besprechung findet sich hier.


 Medien-Echo
Presse, Rundfunk und Fernsehen waren in großer Zahl in Braunschweig vertreten, wir können hier nur eine kleine Auswahl aus den Berichten bieten:
ZDF
24.10.2009
HR Fernsehen "Hessenschau" 14.10.2009
Deutschlandradio Kultur 18.10.2009
RTL 17.10.2009
WDR Tonart 22.10.2009
NDR Das! 23.10.2009
Die Zeit 18.10.2009
TAZ 15.7.2009
HNA 15.10.2009
Münstersche Zeitung 17.10.2009
BILD 19.10.2009
Braunschweiger Zeitung
17.10.2009 (Karsten Wolfewicz)
Braunschweiger Zeitung 19.10.2009 (Sänger-Wettstreit)
Braunschweiger Zeitung 20.10.2009 (John Potter)
Land und Leute 21.10.2009
Hamburger Abendblatt 19.10.2009
Main-Echo 19.10.2009
Zürichsee-Zeitung 21.10.2009

Mittelalter-Website huscarl.at
14.10.2009
Website des Stadtmarketings Braunschweig zum Thema