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| Holger Schäfer
Der niedersächsische Harfen-Poet Pressefoto |
Marcus van Langen Der freche Bayer mit dem "gewissen Etwas" Pressefoto |
Hans
Hegner
Der "Fundevogel" aus Berlin Pressefoto |
| Holger Schäfer wurde 1971 in Göttingen geboren. Nach ersten Versuchen auf der Blockflöte bildete er sich bis zum Musikstudium in den unterschiedlichsten musikalischen Fächern aus: Kirchenorgel, Klavier, Chorleitung, Cembalo und Gesang. Schließlich studierte er historische Blockflöte und Cembalo an der Musikakademie Kassel. Seit einigen Jahren hat er seine Leidenschaft für das Singen und Erzählen zur Harfe entdeckt. Es lag nahe, dass er dabei schließlich beim Minnesang landete: "In mir erwachte die Liebe zu Geschichten und Klängen aus alter Zeit, das Eintauchen in Sehnsüchte und Unerfülltes. Mich lässt diese Art der Musik, ihre Stimmung und Magie einfach nicht mehr los." | Marcus van Langen (*1971) ist der bislang einzige bayrische Preisträger des Wettbewerbs: Er gewann beim ersten Minnesänger-Wettstreit in Regensburg 2005 den Publikumspreis. Wie kein anderer verkörpert er das Bild des mit allen Wassern gewaschen mittelalterlichen Spielmanns. Man erzählt sich viele Geschichten über ihn und einige sind sogar wahr! Der Grenzgänger zwischen Gothic und Mittelalterrock ist Initiator des Palästinalied- Benefiz-Projektes, an dem sich 20 Interpreten beteiligten, um eine beeidruckende mehr als halbstündige Version von Walthers berühmten Lied einzuspielen. Der Erlös wurde im Mai auf der Clingeburg an die Hadassah- Klinik in Jerusalem übergeben. | Hans Hegner aus Berlin tritt schon seit über 20 Jahren als Sänger und Instrumentalist mit mittelalterlicher Lyrik auf. Er studierte Ältere Germanistik und Vergleichende Sprachwissenschaft in Berlin und Salzburg. Die wissenschaftliche Arbeit an Text und Übersetzung, Kenntnis der handschriftlichen Quellen und der mittelalterlichen Notenschrift bilden das Fundament seiner Interpretation. Neben Solo-Auftitten singt und spielt Hans Hegner seit 1989 auch gemeinsam mit Ursel Peters im Folk-Duo "Fundevogel". Seit 1996 ist er Miglied bei "Collage". Seit 2002 wirkt er auch beim großen Sängerwettstreit auf der Wartburg mit. |
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| Gisbert Ostermann
Der Ostwestfale mit dem großen Herzen Pressefoto |
Olaf Casalich Legendärer Frontmann von "Ougenweide" Pressefoto |
Urs Stieger alias "Chûnrat vo altstette, mûndlin fin genannt" Pressefoto |
| Gisbert
Ostermann kommt aus dem Westfalenlande nach Trifels. Er ist schon lange
ein Freund mittelalterlicher Geschichte und Dichtkunst und hat als
Nebenerwerbs-Landwirt schon auf dem Felde manches Minne- und Kampflied
angestimmt, um sich die Arbeit zu erleichtern. Seit Jahren ist er mit
dem Musiktheater Dingo unterwegs, für das er schon den trutzigen
Neidhart von Reuental und den kantigen Biterolf gab und in die Rolle des fahrenden Sängers
"Der Unverzagte" schlüpfte. Unverzagt stellt er sich auch jetzt
den Kontrahenten aus aller Herren Länder - nach 3 Wettbewerben auf Burg Falkenstein nun auch auf Trifels. |
Der 1947 geborene Sänger kann mit Fug und Recht behaupten, dass er der Erfinder der Kombination von Folk- und Rockmusik mit mittelalterlichen Texten ist. Der Frontman der legendären Hamburger Band "Ougenweide" brachte in den Siebziger Jahren dem staunenden Publikum die Dichtkunst eines Walther von der Vogelweide oder Neidhart von Reuenthal auf ganz neue Art nahe. Mit "Ougenweide" war er bis Mitte der 80er Jahre unermüdlich unterwegs.Es folgte eine rege Theatermusik-Tätigkeit. Inzwischen hat sich Ougenweide neu formiert, ein neues Album ist in Planung. | Seit
mehr als 30 Jahren singt Urs Stieger aus Berneck in der Schweiz die
Lieder des Minnesangs. Er entdeckt darin das Zeitlose der menschlichen
Beziehungen: Lust und Leid sind Konstanten über die Jahrhunderte
hinweg. Seine Erkenntnis: "Wer mittelalterliche Lieder
'übersetzen' kann, entdeckt ein Liedgut von erstaunlicher
Modernität." Ihn stört, dass bis ins 20. Jahrhundert
hinein der Minnesang eine Bastion der germanistischen Forschung war,
dabei lebt diese Musik doch gerade vom lebendigen Vortrag. Er begleitet
sich auf selbstgebauten Instrumenten wie Chitarra saracena, Chitarra
latinica, Cytole, Häxaschitt oder Drehleier. |
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| Frank
Wunderlich Der erste Sieger kommt als Ehrengast Pressefoto |
Ludmillus Der Barde aus Mülheim Pressefoto |
Dr. Lothar Jahn
Der künstlerische Leiter Pressefoto |
| Frank
Wunderlich (*1960 in Gießen) studierte Philosophie,
Musikwissenschaft und Theologie in Frankfurt/Main und Würzburg.
1986 legte er sein Diplom in Kath. Theologie ab. Er lebt seit 1988 am
Untermain (Großheubach, jetzt in Lützelbach), war 1995
Mitbegründer der Gruppe "Vogelfrey und unvuortzaget". Seit 2001
spielt er in den Ensembles "Bluomenrot" und "Vrouwenheide". 2002
veröffentlichte er den Liederzyklus' des Minnesängers Von
Obernburg (13. Jh.) "Ich wil wol von wibes gvete", 2004 gab er eine
Liederauswahl aus dem "Schedelschen Liederbuch" (15. Jh.) heraus. Er
gewann den ersten Minnesänger-Wettstreit von Karfunkel und
Minnesang.com im Jahr 2005. |
Der
Barde und Minnesänger Ludmillus erfreut seit 1994 die Herzen
seines Publikums mit mittelalterlichem Gesang zur Cister. Er ist Haus-
und Hofbarde auf dem "Lager der Spiel- und Handwerksleut'" des
Mittelalter-Veranstalters "Kramer, Zunft und Kurzweil". Er spielte auf
zahlreichen Festen von der Reichsburg Cochem über die Burg
Hohenzollern bis zum Klostermarkt Northeim und ist
regelmäßiger Teilnehmer beim Bardentreffen auf der
Marksburg. Bei der Auftaktveranstaltung zum 200jährigen
Stadtjubiläums seiner Heimatstadt Mülheim an der Ruhr trat
Ludmillus im Februar 2008 in der ausverkauften Mülheimer
Stadthalle auf. |
Der
Hofgeismarer Musiker, Autor, Kulturmanager und promovierte
Musikwissenschaftler entwickelt seit vielen Jahren Stücke
und Szenenfolgen, die historische und zeitkritische Stoffe mit
dramaturgisch passender Musik verbinden. Er leitet seit 2005 den
großen Minnesänger-Wettstreit von Karfunkel und
Minnesang.com. Lothar Jahn vermittelt und organisiert Konzerte und
Feste, und machte 2007 mit dem Mysterienspiel „Elisabeth – Keine wie
wir“ auf sich aufmerksam, das seine Premiere zum 800. Geburtstag von
Elisabeth von Thüringen in der Marburger Elisabethkirche feierte.
Lothar Jahn leitete das Ensemble in Trifels und spielte auch selbst
Cister, Laute und Dommel. |
Hochkarätige Spielleute
Zur Begleitung der stimmstarken Helden reisten Spielleute aus aller Herren
Länder an: Dolores
Rauter (Harfe), Dagmar Jahn (Flöten, Cornamuse), Ursel
Peters (Cister), Susanne Schmidt (Glockenspiel, Bass-Xylophon,
Percussion), Gerda Weinreich (Minnesängerharfe, Schellentrommel,
Glockenspiel), Lothar Jahn (Dommel, Cister, Gitarrenlaute), Peter
Imanuel Krafft (Flöten, Cornamuse), Jan-Marcus Lapp (Drehleier),
Jakob Hegner (Percussion), Frank Wunderlich (Flöten, Pommer,
Portativ), Christian Zastrow (Fidel). Die Veranstaltung stand erneut
unter Leitung von Dr. Lothar Jahn, Kulturmanager, Chef des
Musiktheaters Dingo und Begründer der Internetplattform
www.minnesang.com.

KURZE MUSIKBEISPIELE DER BETEILIGTEN
Download zur Sendung im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Wettbewerb erlaubt!
DIE SÄNGER IM WETTBEWERB
Holger Schäfer: Das Lied von der Schwalbe (Heinrich von Morungen)
Marcus van Langen: Tempus est iocundum (Carmina Burana)
Hans Hegner: Falkenlied (Der Kürenberger)
Ludmillus: Quand je suis (Guillaume de Machaut)
Gisbert Ostermann: Der eitle Gockel (Neidhart von Reuental)
Olaf Casalich: Der Fuchs und der Rabe (Der Kanzler)
DER EHRENGAST
Frank Wunderlich: Ich bin in min herze wunt (v. Obernburg)
DIE SPIELLEUTE
Musiktheater Dingo: Der Herbst kommt (Wizlaw von Rügen)
>> Kartenvorbestellung: 0261-6675 4149
>> Mehr Information, Musik und Interviews der Sänger über Dr. Lothar Jahn, Guderoder Weg 6, 34369 Hofgeismar